Bleiben Sie auf dem Laufenden - mit dem GDCF-MRN-Newsletter / Nr. 1

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit unserem Newsletter wollen wir in Zukunft interessante Informationen zu China zur Verfügung stellen. Seit geraumer Zeit steigert sich das China-Bashing zu teilweise absurden Behauptungen. Für uns ist es wichtig, dass auf der Basis von Fakten und gesicherten Erkenntnissen diskutiert wird und nicht auf Grund irgendeines angeblichen Geheimdienstberichts. Dazu soll der Newsletter beitragen. Wenn Sie Kritik oder Anregungen haben, schreiben Sie uns.

Bleiben Sie gesund.

Mit den besten Grüßen

Felix Kurz
(Vorstandvorsitzender GDCF MRN)

China forciert Kampf gegen die Klimakatastrophe

Die Erde brennt. Die Klimakatastrophe bedroht die Menschen weltweit. Unwetter, Hitzewellen mit über 42 und mehr Grad, Überschwemmungen und sogar Tornados sind auch in Deutschland keine Seltenheit mehr. Dennoch verhalten sich die Regierungen aller Länder mehr als zögerlich.

Jetzt hat der chinesische Staatspräsident Xi Jinping in seiner Rede auf der UN-Vollversammlung am 22. September einen überraschenden und gleichwohl radikalen Wechsel der Klimapolitik seines Landes verkündet. Sein Land will vor 2030 den Peak beim CO2-Ausstoß erreicht haben und bis 2060 CO2-frei sein. Das würde zwar nicht die komplette Klimaerwärmung drosseln, aber immerhin wäre diese schon mal um gut 0,3-0,5 Grad reduziert.

Damit übernimmt die Volksrepublik China jetzt eine Vorreiterrolle im Kampf gegen die katastrophale Erderwärmung. Leider wurde Chinas einschneidender Wechsel in der Klimapolitik von den westlichen Medien kaum beachtet. Das passt ja auch nicht zu ihren Vorurteilen gegenüber China. Man stelle sich vor Europa oder gar die USA hätten diese Position veröffentlicht. Bei allen Medien wäre das die Titelstory.

Mehr dazu in „Foreign Politics“, einem Magazin der Washington Post, finden Sie hier:

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EU-China: Fatale Trugschlüsse und Heuchelei

„Als ein gutes Stück Heuchelei“ kritisiert die „Stiftung Marktwirtschaft“ die wirtschaftspolitischen Klagen deutscher Politiker gegenüber China bezüglich chinesischer Wettbewerbsverzerrungen. In ihrer neuen Publikation zum Thema „Europa im Systemwettbewerb mit China“ halten die Professoren Bernd Raffelhüschen und Michael Eilfort die Kritik deutscher Parlamentarier gegenüber Chinas Wirtschaftspolitik „für wenig überzeugend“.

Zwar seien Wettbewerbsverzerrungen durch chinesische Staatsunternehmen, umfangreiche Subventionen oder fehlende Reziprozität beim Marktzugang in China nicht zu bestreiten und auch der politische Wunsch, aus diesem Grund europäische Unternehmen besser schützen zu wollen, sei durchaus verständlich. Allerdings könne sich dies „jedoch schnell als eine schiefe Ebene in Richtung Protektionismus erweisen, zumal die vorgebrachten Argumente nicht immer überzeugen können und das Ideal eines rein wettbewerblichen „level-playing-fields“ schon im europäischen Binnenmarkt eher eine Illusion ist“, schreiben die Autoren. So werde auch im europäischen Binnenmarkt „mitunter kräftig subventioniert. Dies gilt beispielsweise für die umfangreichen europäischen Agrarhilfen oder die international heftig diskutierten Airbus-Subventionen“, aber auch bei den aktuellen Corona-Hilfen von immerhin europaweit zwei Billionen Euro, von denen rund die Hälfte auf Deutschland entfallen würden.

Problematisch sei zudem, dass sich in dieser auf Basis diffuser Bedenken und vager politischer Schlagwörter geführten Debatte folgenreiche Trugschlüsse festgesetzt haben. So brächte eine Re-Nationalisierung von Wertschöpfung, die Weltwirtschaft und technologischen Fortschritte als Nullsummenspiele zu verstehen, den Schutz von Technologievorsprüngen zu verfolgen oder unter dem Eindruck chinesischer Industriepolitik eine Planung von Innovationen mittels politischer Top-Down-Prozesse zu kopieren, für Europa am Ende mehr Schaden als Nutzen, heißt es in der Studie. „Fatal wäre es, wenn sich am Ende eine europäische Kirchturmpolitik durchsetzen sollte, die von der Vorstellung geleitet wird, dass nur europäische Unternehmen, europäische Technologien und europäische Investitionen zum Wohlstand in Europa beitragen können.“

Mehr Infos dazu finden Sie hier:

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Corona-Pandemie: Auf der Suche nach dem Ursprung

Das Virus Sars Covid 19 wurde im vergangenen Jahr in der Hauptstadt der chinesischen Provinz Hubei, Wuhan diagnostiziert. Doch ob es auch dort seinen Ursprung hat, ist nach Überzeugung von Wissenschaftlern nach wie vor nicht geklärt.
Ein Bericht der Tagesschau beschäftigte sich mit diesem Thema sehr ausführlich. Mehr dazu finden Sie hier:

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Tipp: Chinahirn

Unter dem Namen Chinahirn vertreibt der ehemalige Redakteur des Managermagazins Wolfgang Hirn einen neuen newsletter, der nicht nur kostenlos, sondern vor allem sensationell informativ ist. Hirn recherchiert seine Beträge selbst und verlässt sich eben nicht auf irgendwelche dubiosen Geheimdienstberichte oder zweifelhafter Experten, von denen einige sich bei genauerem Hinsehen oft als ideologische Überzeugungstäter entpuppen. Hirn ist auch Autor mehrerer Bücher über Chinas Wirtschaft. In diesem Jahr erschien sein jüngstes Werk „Shenzhen – die Weltwirtschaft von morgen“. Seinen Newsletter können Sie hier abonnieren:

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